Cloud und Backend

Preisautomatisierung

Ad Astra Per Aspera entwickelt plattformneutrale Preisautomatisierung für ERP, Warenwirtschaft und Shop-Systeme. Das Ziel ist kein blindes Unterbieten, sondern ein kontrollierter Repricing-Workflow mit Wettbewerbsvergleich, Produktdaten, Margen, Lagerbestand, Performance-Daten, Regeln und Freigaben.
Preisfluss
01
Quelle
02
Regel
03
Freigabe
04
Write-back
05
Readback
Blacklist
Audit-Trail
Alerts
Ausgangslage

Manuelle Preisprüfungen sind selten vollständig nachvollziehbar.

Preise werden oft manuell geprüft, obwohl Sortimente, Wettbewerber und Kanäle schnell wechseln. Preislisten, Exporte und händische Änderungen erzeugen keinen sauberen Rückkanal, wenn Margen-, Lager-, Performance-, Wettbewerbs- und Benchmark-Daten getrennt betrachtet werden.
Lösung

Preisvorschläge werden regelbasiert, prüfbar und verifizierbar.

Eine Preisautomatisierung verbindet Datenquellen, Wettbewerbsvergleich, Regeln, Freigaben, Write-back, Readback-Verifikation, Blacklists, Audit-Trail und Alerts. Automatische Änderungen erfolgen nur dort, wo die Regel- und Kontrolllogik es zulässt.
Datenquellen

Preislogik braucht mehr als einen aktuellen Verkaufspreis.

Die Datenquellen werden projektabhängig angebunden. Entscheidend ist, dass Preisvorschläge aus nachvollziehbaren und geprüften Signalen entstehen.

ERP und Warenwirtschaft

Stammdaten, bestehende Preise, Einkaufspreise, Bestände, Kategorien, Sperrkennzeichen und Zielsystemlogik.

Shop-System und Produktdaten

Shop-Preise, Produktvarianten, Sichtbarkeit, Feed-Felder, Kategorien und kanalbezogene Anforderungen.

Margen und Lagerbestand

Mindestmargen, Deckungsbeitrag, Verfügbarkeit, Abverkaufslogik und Bestandsrisiken.

Price Competitiveness

Google Merchant Center Price Competitiveness oder andere verfügbare Markt- und Wettbewerbssignale.

Performance-Daten und Tracking

Signale aus Google Ads, Retail Media, BI, Data Warehouse und Tracking für Umsatz, Conversion, Neukunden, Bestandskunden und Marge, sofern sie belastbar verfügbar sind.
Wettbewerbsvergleich

Benchmark, Mindestmarge und Freigabe gehören zusammen.

Google Merchant Center Price Competitiveness, weitere Wettbewerbs- oder Marktdaten, Produktattribute, Margen und Lagerbestand werden nicht isoliert bewertet. Ein Preisvorschlag wird erst sinnvoll, wenn die Regel erklärt, warum er erlaubt, markiert, freigegeben oder verworfen wird.
PreisvorschlagsstatusFreigabe und Readback
SKU-001
Benchmark
unter Benchmark
Marge
Mindestmarge ok
Freigabe
Blacklist
Readback
übersprungen
SKU-002
Benchmark
über Benchmark
Marge
Freigabe nötig
Freigabe
offen
Readback
wartet
SKU-003
Benchmark
marktnah
Marge
Marge ok
Freigabe
regelkonform
Readback
verifiziert
Blacklists, Freigaben und Readback verhindern unkontrollierte Preisänderungen.
Leistungsumfang

Von Vorschlag bis Rückprüfung.

Die Umsetzung trennt bewusst zwischen Empfehlung, Freigabe, automatischer Änderung nach Regeln und technischer Verifikation im Zielsystem.

Preisvorschläge

Preisempfehlungen werden aus Regeln, Datenquellen und Zielgrößen berechnet, ohne automatische Änderung zu erzwingen.

Freigabeprozess

Kritische Kategorien, Mindestmargen, Ausnahmen und fachliche Prüfungen können mit manueller Freigabe abgesichert werden.

Automatische Preisänderungen nach Regeln

Automatisierung erfolgt nur innerhalb definierter Regeln, Blacklists, Freigaben, Audit-Trail und Verifikation.

Write-back und Readback-Verifikation

Geänderte Preise werden in Warenwirtschaft oder Shop-System zurückgespielt und anschließend aus dem Zielsystem gegengeprüft.

Blacklists und Audit-Trail

Ausgeschlossene Artikel, Sonderfälle, Regelentscheidungen und Änderungen bleiben nachvollziehbar dokumentiert.

Margentracking und Performance-Auswertung

Preisänderungen werden nach der Umsetzung auf Marge, Umsatz, Conversion, Lagerbewegung und Kampagnenleistung beobachtet.

Fehler- und Erfolgsbenachrichtigungen

Alerts melden erfolgreiche Läufe, abgelehnte Vorschläge, Datenlücken, Write-back-Probleme und Verifikationsfehler.
Regel- und Freigabelogik

Regeln machen Preisänderungen kontrollierbar.

Regeln bleiben neutral und projektabhängig. Sie können Mindestmargen, Kategorien, Blacklists, Benchmark-Abweichungen, Performance-Signale oder manuelle Freigaben berücksichtigen.
Neutrale Regelbeispiele
01Preis nicht unter Mindestmarge
02Kategorie mit hoher Retourenquote nur mit Freigabe ändern
03SKU-001 auf Blacklist
04Preis unter Benchmark markieren
05Preisvorschlag nur bei ausreichendem Lagerbestand ausspielen
06Änderungen über Schwellenwert immer manuell prüfen
Kontrollpunkte

Write-back ohne Readback reicht nicht.

Eine Preisänderung ist erst dann technisch sauber, wenn das Zielsystem den erwarteten Wert zurückliefert oder ein Fehler sichtbar wird. Blacklists, Audit-Trail und Alerts sichern die Nachvollziehbarkeit.

Write-back

Freigegebene Änderungen werden in Warenwirtschaft oder Shop-System zurückgespielt.

Readback-Verifikation

Das Zielsystem wird erneut gelesen, damit die Änderung technisch bestätigt oder als Fehler markiert werden kann.

Audit-Trail und Alerts

Regelentscheidung, Freigabestatus, Änderung, Rückprüfung und Fehler bleiben nachvollziehbar.
Grenzen

Preisautomatisierung braucht Schutzlogik.

Der Preis ist ein starker Conversion- und Profitabilitätshebel, aber nicht die einzige Ursache für Performance. Darum werden Preiswettbewerb, Marge, Verfügbarkeit, Markenpositionierung und Customer Experience gemeinsam betrachtet.
01

Keine blinde Unterbietung

Wettbewerbsdaten sind ein Signal, keine alleinige Entscheidung. Marge, Verfügbarkeit, Markenpositionierung und Customer Experience bleiben Teil der Regel.
02

Keine unkontrollierte automatische Preisänderung

Automatisierung arbeitet nur innerhalb definierter Regeln, Freigabeoptionen, Blacklists, Audit-Trail und Readback-Verifikation.
03

Keine pauschale Gewinnzusage

Preislogik verbessert die Entscheidungsfähigkeit. Ob eine Änderung sinnvoll ist, hängt von Sortiment, Datenqualität, Wettbewerb, Marge und Performance-Auswertung ab.
Vorgehen

Preisautomatisierung wird kontrolliert aufgebaut und nachbeobachtet.

Der Ablauf beginnt bei Datenquellen und Regeln und endet nicht vor Verifikation, Monitoring und Benachrichtigung.
01

Daten zusammenführen

ERP, Warenwirtschaft, Shop-System, Produktdaten, Margen, Lagerbestand, Markt- und Performance-Daten werden geprüft.
02

Preisvorschläge berechnen

Wettbewerbsvergleich, Benchmark-Signale, Margen, Lagerstatus und Performance-Daten werden in nachvollziehbare Vorschläge übersetzt.
03

Regeln und Freigaben anwenden

Mindestmargen, Kategorien, Ausnahmen, Freigabegrenzen, Sperrlisten und Audit-Informationen werden definiert.
04

Preise zurückspielen

Freigegebene oder regelkonforme Änderungen werden per Write-back an Warenwirtschaft oder Shop-System übergeben.
05

Ergebnis prüfen

Readback-Verifikation liest den Zielpreis erneut und markiert Abweichungen, Fehler oder erfolgreiche Aktualisierungen.
06

Performance beobachten

Margentracking und Performance-Auswertung zeigen, ob Regeln angepasst, Blacklists erweitert oder Freigabegrenzen verändert werden müssen.
Kontakt

Preisautomatisierung mit Kontrolllogik planen.

Wenn Preisvorschläge, Freigaben, Write-back, Readback-Verifikation, Blacklists, Audit-Trail und Alerts zusammengeführt werden sollen, ist ein technischer Prozessentwurf der richtige Start.