Data Warehouse Service

BigQuery Data Warehouse

Wir planen und bauen BigQuery als technische Data-Warehouse-Plattform für Marketing, E-Commerce und Controlling. Der Wert entsteht durch Architektur, saubere Datenmodelle, Kostenkontrolle und Anschluss an BI und AI.
BigQuery Architektur
Quellen
APIs, Cloud Storage, GA4, Search Console, Firebase, Cloud Logging
Rohdaten
unveränderte Historie, Ladezeitpunkt, Herkunft, Wiederholbarkeit
Modell
normalisierte Tabellen, Partitionierung, Clustering, Datenqualität
Business Layer
KPI-Logik, Kosten, Umsatz, Marge, Zeiträume, Zugriffslogik
Nutzung
BI Engine, Looker Studio, BigQuery ML, Vertex AI, Anwendungen
Ausgangslage

Reports, Historien und Datenmengen brauchen mehr als Speicherplatz.

Einzelne Exporte und Dashboard-Tabellen ersetzen kein belastbares Datenmodell. Kanalübergreifende Analysen brauchen Rohdaten, Normalisierung, Business Layer und klare KPI-Logik.
Lösung

BigQuery wird zur Plattform, wenn Architektur und Modellierung zusammenpassen.

BigQuery ist aus praktischer Erfahrung für viele Setups die bevorzugte Standardoption. Andere Systeme können je nach Infrastruktur sinnvoll sein. Wir bewerten BigQuery deshalb als Architekturentscheidung, nicht als automatische Antwort auf jedes Datenproblem.
Architektur

Serverless Data Warehouse mit getrenntem Storage und Compute.

BigQuery nimmt Infrastrukturarbeit ab, aber nicht die fachliche Verantwortung. Skalierung, Kostenmodell, Rechte, Pipelines und Datenqualität müssen bewusst geplant werden.

Serverless betreiben

Google verwaltet Infrastruktur, Updates und Skalierung. Wir planen Datasets, Ladewege, Rechte und Betrieb, statt klassische Datenbankserver zu provisionieren.

Skalierung bewusst nutzen

Getrennte Speicher- und Compute-Schichten passen zu großen analytischen Workloads, historischen Daten und parallelen Abfragen.

Kosten steuerbar halten

On-Demand passt für variable Nutzung. Capacity Pricing mit Slots passt für planbare Last. Partitionierung, Clustering und Monitoring machen Kosten sichtbar.

Google Cloud anbinden

Cloud Storage, Cloud Run, Cloud Functions, Pub/Sub, Firebase, GA4, Search Console und Cloud Logging werden als Datenquellen oder Pipeline-Bausteine eingeordnet.

BI und AI anschließen

Looker Studio, weitere BI-Tools, BI Engine, BigQuery ML und Vertex AI nutzen dieselbe modellierte Datenbasis, wenn Business Layer und Rechte sauber stehen.

Grenzen klar halten

BigQuery ersetzt keine KPI-Modellierung, keine Datenqualitätsprüfung und keine Kostenlogik. Die Plattform wird stark, wenn Architektur und Modellierung stimmen.
Schichtenmodell

Rohdaten, Modellierung, Business Layer, BI und AI bleiben getrennt.

Die Trennung verhindert, dass fachliche Logik in einzelnen Reports verschwindet. BigQuery speichert und verarbeitet Daten, Entscheidungen entstehen erst durch Modellierung und Nutzung.

01 Rohdaten

Quelltabellen bleiben historisiert und nachvollziehbar. Ladezeitpunkt, Herkunft und Fehlerzustand werden Teil des Modells.

02 Normalisierung

Felder, IDs, Zeiträume, Währungen, Kampagnenlogik und Produktdimensionen werden vereinheitlicht, ohne die Rohdaten zu überschreiben.

03 Business Layer

KPI-Logik, Kosten, Umsatz, Marge, Neukundenlogik, Filter und Datenqualitätsregeln werden wiederverwendbar modelliert.

04 BI und AI

Business Intelligence, BI Engine, BigQuery ML, Vertex AI, Looker Studio und Anwendungen greifen auf definierte Tabellen zu.

Leistungsumfang

Was in der Umsetzung entsteht.

Der Service umfasst die technische BigQuery-Architektur und die Übergabe an BI, AI und operative Anwendungen. Das Wissen zu BigQuery liefert die grundlegende Begriffserklärung.
01

Architekturplanung

Wir planen BigQuery innerhalb der Google Cloud Platform mit Datasets, Regionen, Tabellen, Ladewegen, Rollen, Service Accounts und Betriebslogik.
02

Schichtenmodell

Rohdaten, normalisierte Tabellen, Business Layer, KPI-Logik und BI-Views werden fachlich getrennt, damit Analysen nachvollziehbar bleiben.
03

ETL/ELT und Pipelines

API-Daten, Exporte, Cloud Storage, Cloud Run, Cloud Functions und Pub/Sub werden so verbunden, dass Ladeprozesse wiederholbar und prüfbar laufen.
04

Datenqualität

Pflichtfelder, Duplikate, Aktualität, Mapping, Grenzwerte und Fehlerzustände werden in Pipelines und Modellierung sichtbar gemacht.
05

Kosten und Performance

Partitionierung, Clustering, Slot-Strategie, BI Engine, Query-Grenzen und Monitoring werden passend zu Workloads und Teams eingerichtet.
06

BI- und AI-Anbindung

Looker Studio, Tableau, Power BI, BigQuery ML, Vertex AI oder Anwendungen greifen auf definierte Tabellen und Business-Views zu.
Kosten und Performance

On-Demand, Slots, Partitionierung, Clustering und BI Engine gezielt einsetzen.

BigQuery ist nicht automatisch günstig oder schnell. Workloads, Query-Patterns, Datenmodell, Kapazität und Dashboard-Nutzung bestimmen, welche Kosten- und Performance-Hebel tragen.

Partitionierung

Tabellen werden nach Zeit oder fachlicher Zugriffsebene geschnitten. Abfragen lesen weniger Daten und bleiben planbarer.

Clustering

Häufig genutzte Dimensionen wie Kanal, Konto, Produkt oder Region ordnen Daten so, dass Query-Patterns effizienter werden.

Slots

Capacity Pricing passt zu planbaren oder hohen Workloads. Slot-Strategien trennen produktive BI, Transformation und explorative Abfragen.

BI Engine

Wiederkehrende Dashboard-Abfragen können beschleunigt werden, wenn Datenmodell, Aggregationen und Nutzungsmuster dazu passen.

Query-Grenzen

Maximale Bytes, Monitoring, Labels und Review-Regeln verhindern, dass einzelne Abfragen unbemerkt Kosten auslösen.

Modellierung

Saubere Tabellen, schlanke SELECTs und klare Business-Views sind Kostenkontrolle. BigQuery macht schlechte Modelle nicht automatisch günstig.
Vorgehen

Vom Workload zur produktiven Datenplattform.

Wir starten nicht mit Tabellen, sondern mit Quellen, Nutzung, Governance, KPI-Logik und Betriebsanforderungen.
01

Zielbild und Workloads klären

Datenquellen, Volumen, Historie, Aktualisierung, Abfrageverhalten, BI-Nutzung, AI-Anschluss und Governance-Anforderungen werden erfasst.
02

BigQuery-Architektur festlegen

Datasets, Tabellen, Rohdatenebene, Normalisierung, Business Layer, Rechte, Regionen und Pipeline-Bausteine werden als Betriebsmodell geplant.
03

Pipelines und Modelle bauen

ETL/ELT-Prozesse laden Daten, prüfen Qualität und erzeugen modellierte Tabellen für Marketing, E-Commerce, Controlling und Business Intelligence.
04

Kosten und Performance absichern

Partitionierung, Clustering, Slots, BI Engine, Query-Limits, Monitoring und Review-Regeln werden an reale Nutzungsmuster angepasst.
05

Nutzung produktiv machen

Dashboards, Reports, Exporte, Anwendungen, BigQuery ML oder Vertex AI arbeiten auf freigegebenen Business-Views statt auf Rohdaten.
Abgrenzung

Umsetzung statt Begriffserklärung.

Der Service baut BigQuery-Architektur, Pipelines, Datenmodelle, Kostenlogik und BI-/AI-Anbindung. Das Wissen zu BigQuery erklärt Begriff, typische Einsatzfälle und Grenzen für fachliche Orientierung.
Kontakt

BigQuery Data Warehouse planen.

Wir klären Quellen, Workloads, Kostenlogik, KPI-Modellierung und den Anschluss an BI oder AI, bevor Tabellen und Pipelines entstehen.